Irische Märchen

Irische
Elfenmärchen
Lesung mit Musik

Einige Folk Instrumente haben in meiner Bandgeschichte den Weg zu mir gefunden, die wunderbar zu diesen Märchen passen. Concertina, Tin Whistle, keltische Harfe.

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Irische Elfenmärchen

Textauszug

Ein aufgeschlagenes, altes Buch liegt auf einem polierten Holztisch.

Das weiße Kalb

In Tipperary liegt ein Berg so seltsam gestaltet, wie einer auf der Welt. Seine Spitze besteht aus einer Kuppe, auf der ein kleines Haus zur Erlustigung in den Sommertagen aufgebaut war, das jetzt auch verödet sein mag.
Bevor man aber jenes Haus baute oder einen Acker besäte, war dort ein geräumiger Weideplatz eingehegt, wo ein Hirte Tag und Nacht seine Herde hütete…

Rollierender Nebel bedeckt üppige grüne Hügel und kleine Waldhäuser.

Die erzürnten Elfen

Wer nicht beständigin Furcht vor den Geistern lebt, der tut wohl, gewisslich haben sie dann weniger Gewalt über den Menschen; wer aber gar keine Rücksicht auf sie nimmt oder garnicht an sie glaubt, der handelt sehr unklug, sei es Mann, Weib oder Kind. 
Es heißt mit Recht: An guten Sitten trägt man schwer, oder: Artigkeit kostet kein Geld; und doch gibt es Menschen, die so verstockt sind, dass sie sich einer Artigkeit schämen. Diese sollten sich ein Beispiel nehmen an Caroll O´Daly…

Ein Musiker spielt eine hölzerne Harfe hinter einem Metallgitter.

Fingerhütchen

Es war einmal ein armer Mann, der lebte in dem fruchtbaren Tale von Acherlow an dem Fuß des finsteren Galti-Berges…